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18.4.2014 : 20:26 : +0200

Die Preisträger

Preisträger 2013

Benki Piyãko engagiert sich für ein friedliches Zusammenleben von Ashaninka-Indianern, deren Gruppe er im Bundesstaat Acre anführt, und ihren nicht-indianischen Nachbarn. Durch sein Wirken für ein friedliches Miteinander und gegen die Zerstörung des Lebensraumes Regenwald durch illegalen Holzeinschlag und Drogenschmuggel ist er ständig einem hohen persönlichen Risiko ausgesetzt. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 2012

Erzbischof François- Xavier Maroy Rusengo setzt sich couragiert und unter Einsatz seines Lebens für die Beendigung von ethnischen Konflikten im Kongo ein, die bereits vielen tausenden Menschen das Leben gekostet haben. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 2011

Biram Dah Abeid ist Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation IRA (Initiative zur Wiederbelebung der Abschaffung der Sklaverei) und setzt sich sehr engagiert für ein Ende der Sklaverei in Mauretanien ein. Er berät nicht nur als Jurist und Menschenrechtler Sklaven, die sich von ihrem Herren trennen wollen, er prangert auch immer wieder öffentlich die Sklaverei an. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 2010

Seit 15 Jahren setzt sich Dr. Lenin Raghuvanshi für die Rechte der Dalits, welche Angehörige der untersten Kaste sind, ein. In diesem Zusammenhang gründete er 1996 das People´s Vigilance Committee on Human Rights (PVCHR), dieses Komitee hilft benachteiligten Bevölkerungsgruppen wie Kindern, Frauen oder Minderheiten ihre Grundrechte einzufordern. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträgerin 2009

Sonja Biserko zählt zu den bekanntesten Menschenrechtsaktivisten Serbiens. Sie ist eine der wenigen, die es schon in der Zeit des Milosevic- Regimes wagten, ihre Stimme gegen die Verbrechen zu erheben. Sie ist Präsidentin des “Helsinki Komitees für Menschenrechte in Serbien“ und verschiedenen anderen Nichtregierungs- organisationen für die Durchsetzung der Menschenrechte aktiv. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträgerin 2009

Jestina Mukoko ist Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation „Zimbabwe Peace Projekt“ (ZPP). Die Organisation wurde 2000 gegründet und gehört zu den führenden Organisationen Simbabwes, die Menschenrechtsverletzungen dokumentieren, veröffentlichen und für die Rechte der Opfer und Verfolgter eintreten. Frau Mukoko leitet diese Organisation seit 2007.  [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 2008

Issam Younis ist seit der Gründung der Menschenrechtsorganisation Al Mezan Direktor und somit treibende und entscheidende Kraft der Organisation. Die Nichtregierungsorganisation arbeitet unter schwierigsten Bedingungen im Gazastreifen und beweist tagtäglich, dass sie sich für den Schutz und die Achtung der Menschenrechte ohne Ansehen der Person und ohne Parteinahme einsetzt. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträgerin 2007

Die indische Menschenrechtlerin Nimisha Desai ist Mitbegründerin und Leiterin der Frauenrechtsorganisation OLAKH (Identität). Sie kämpft seit über 20 Jahren für die Rechte der Frauen in Indien. [ Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr ]

Preisträger 2006

Das Leben des unabhängigen Journalisten und Psychologen Guillermo Farinas ist geprägt von der Auseinandersetzung mit der Diktatur in seiner Heimat Kuba. Geboren am 03. Januar 1963 im Armenviertel La Chirusa in Santa Clara wird er nach seiner Schulausbildung und dem Besuch der Militärakademie als Kadett in den Krieg nach Angola geschickt. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträgerin 2005

Bis 1994 war Libkan Basajewa als Dozentin Dozentin für russische Literatur und Linguistik an der Universität Grosny tätig. Seit 1994 kämpft sie gegen den Krieg in ihrem Land. Sie dokumentierte zahlreiche Fälle von tschetschenischen Bürgerinnen und Bürgern, die durch Militärs ermordet, erniedrigt oder entführt wurden und berichtete darüber vor dem Europarat [ ... ]. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 2004

Paul Polansky, geb. 1.2.1942. in Mason City in Iowa (USA) als Kind deutscher und tschechischer Auswanderer, verließ aus Protest gegen den Vietnamkrieg die USA und lebte in Europa. 1990 ließ er sich in Prag nieder und widmete sich den diskriminierten Roma und Sinti, über deren Schicksal er insgesamt neun Bücher veröffentlichte. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 2003

Herr Riad Seif, Jahrgang 1946, ehemaliger unabhängiger Abgeordneter der syrischen Nationalversammlung und Leiter des 'Nationalen Dialogforums', engagiert sich seit Jahren sehr mutig für Demokratie und Bürgerrechte in seinem Land. Er fordert politische Reformen und demokratische Wahlen. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 2002

Die Organisation 'Jamaicans for Justice' wurde 1999 als eine unparteiische Bürgeraktionsgruppe ins Leben gerufen. Sie setzt sich unerschrocken für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihrem Land ein. Jamaika ist weltweit der erste Staat, der vom Menschenrechtsabkommen zurückgetreten ist. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträgerin 2001

Frau Shahnaz Bokhari, 45 Jahre alt und Mutter von vier Kindern ist Gründerin und Leiterin des Frauenhauses der Progressive Woman's Association in Rawalpindi. Sie hat das Haus ihres Vaters als Zuflucht und Schutzraum fur Frauen, die Opfer männlicher Gewalt wurden, zur Verfügung gestellt. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 2000

Seit drei Jahrzehnten zählt Pater Shay Cullen, ein Mitglied des irischen Columban-Ordens, weltweit zu den engagiertesten Kritikern und Gegnern von Sextourismus und Kinderprostitution. Für diesen Einsatz verleiht ihm die Stadt Weimar ihren diesjährigen Menschenrechtspreis am Internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2000. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträgerin 1999

Frau Heike Kammer, 1960 geboren, setzt sich seit 1980 sehr intensiv dafür ein, daß Menschenrechte gewahrt werden. Als Mitarbeiterin der internationalen Friedensbrigaden begleitet Frau Kammer unter anderem in Guatemala, El Salvador und Mexiko helfend und beratend Menschenrechtsgruppen, zurückkehrende Flüchtlinge, Streikende oder von ihrem angestammten Land vertriebene Bauern. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 1999

Jean-Paul Bengehya Muhanano, 1968 geboren, setzt sich in einem von bürgerkriegsähnlichen Zuständen geprägten Land, in dem Greueltaten in unvorstellbarer, abscheulicher Weise geschehen, für die Vermittlung zwischen den Bevölkerungsgruppen ein. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträgerin 1998

Den Vorschlag zur Preisverleihung an Frau Meral Danis-Bestas reichte "amnesty international" ein. Die Menschenrechtsorganisation betreut Frau Meral Danis-Bestas und schätzt sie als gefährsdet ein. In der Vorschlagsbegründung heißt es: "...Die Rechtsanwältin ist seit ihrer Studienzeit" - seit etwa zehn Jahren - in Diyarbakir in der Menschenrechtsarbeit aktiv. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 1997

Dr. Beko Ransome-Kuti ist für seine Menschenrechtsarbeit geehrt worden, bei der er sich seit 35 Jahren dafür einsetzt, daß alle Kranken Zugang zu guter medizinischer Betreuung erhalten und nicht nur die Eliten Nigerias. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 1996

Dr. Luis Guillermo Pérez Casas ist für sein vielfältiges Eintreten für die Menschenrechte geehrt worden. Als Mitglied der kolumbianischen Anwaltsvereinigung "Abogados Democratas" (Demokratische Anwälte) gibt er Rechtsberatung und Rechtsbeistand für Opfer politischer Gewalt. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 1995

Selim Beslagic hat sich seit Beginn des Krieges in seinem Land dafür eingesetzt, daß die Menschen aller Nationalitäten und Religionsgemeinschaften in der großen bosnischen Industriestadt Tuzla weiter zusammenleben und sich gemeinsam gegen den Chauvinismus wehren, der von außen hereingetragen wurde und wird. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Preisträger 1995

Walter Schilling ist innerhalb der Oppositions-bewegung der ehemaligen DDR eine der Persönlichkeiten, die sich furchtlos für die Menschenrechte engagiert haben. Der Name des heute 60jährigen Walter Schilling ist untrennbar mit seinem Wirkungsort Braunsdorf verbunden, in dem er mehreren Generationen von Jugendlichen Ansprechpartner und Zufluchtsort war. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]