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3.9.2014 : 4:07 : +0200

Preisträger 1999

Heike Kammer

Durch ihre Anwesenheit vor Ort als unparteiische, internationale Beobachterin unterstützt sie gewaltfrei und unbewaffnet deren Aktionen. In der Begründung des von der Ausländerbeauftragten der Stadt, Frau Helena Mühe, eingereichten Vorschlages heißt es unter anderem: "Frau Kammer nimmt dabei in Kauf, daß sie selbst aufgrund ihres vorbildlichen Einsatzes für die Durchsetzung und Wahrung von Menschenrechten und den Schutz von Menschenrechtlern vom Tode bedroht ist.
Mit dem Blick auf das nächste Jahrtausend gerichtet, kann die Arbeit internationaler, unabhängiger Gremien, die in Kriegs- und Krisengebieten zum Schutz von Menschenrechten und Menschenrechtsaktivisten agieren, nicht nachdrücklich genug gewürdigt werden."  [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]

Jean-Paul Bengehya Muhanao

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar an Jean-Paul Bengehya Muhanano, Vertreter der "Initiative pour la Paix" in der Demokratischen Republik Kongo, ist die Hoffnung und der Wunsch verbunden, vor allem einen Beitrag zu dessen persönlicher Sicherheit leisten zu können. Er wurde von amnesty international vorgeschlagen. Herr Muhanano, 1968 geboren, setzt sich in einem von bürgerkriegsähnlichen Zuständen geprägten Land, in dem Greueltaten in unvorstellbarer, abscheulicher Weise geschehen, für die Vermittlung zwischen den Bevölkerungsgruppen ein. Ferner nutzt er jede Gelegenheit, um in Radiosendungen und in Seminaren über die Wahrung und Achtung von Menschenrechten zu sprechen und wirkt bildend und erziehend im Sinne eines friedlichen, menschenwürdigen Zusammenlebens unterschiedlicher Volksstämme in seiner Heimat. Wegen seines Engagements für die Menschenrechte war Jean-Paul Bengehya Muhanano bereits mehrfach inhaftiert. Trotz aller Risiken und Gefahren setzt er mit seinem Team die Arbeit fort. [Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr]