Preisträger 2011.
Preisträger 2010.
Preisträger 2009.
Preisträger 2008.
Preisträger 2007.
Preisträger 2006.
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Preisträger 2003.
Preisträger 2002.
Preisträger 2001.
Preisträger 2000.
Preisträger 1999.
Heike Kammer.
Jean-Paul Bengehya Muhanao.
Preisträger 1998.
Preisträger 1997.
Preisträger 1996.
Preisträger 1995.
Jean-Paul Bengehya Muhanano | Kongo
Aus der Begründung des Vergabebeirats
Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar an Jean-Paul Bengehya Muhanano, Vertreter der "Initiative pour la Paix" in der Demokratischen Republik Kongo, ist die Hoffnung und der Wunsch verbunden, vor allem einen Beitrag zu dessen persönlicher Sicherheit leisten zu können. Er wurde von amnesty international vorgeschlagen. Herr Muhanano, 1968 geboren, setzt sich in einem von bürgerkriegsähnlichen Zuständen geprägten Land, in dem Greueltaten in unvorstellbarer, abscheulicher Weise geschehen, für die Vermittlung zwischen den Bevölkerungsgruppen ein. Ferner nutzt er jede Gelegenheit, um in Radiosendungen und in Seminaren über die Wahrung und Achtung von Menschenrechten zu sprechen und wirkt bildend und erziehend im Sinne eines friedlichen, menschenwürdigen Zusammenlebens unterschiedlicher Volksstämme in seiner Heimat. Wegen seines Engagements für die Menschenrechte war Jean-Paul Bengehya Muhanano bereits mehrfach inhaftiert. Trotz aller Risiken und Gefahren setzt er mit seinem Team die Arbeit fort.
Jean-Paul Bengehya Muhanano wurde 1968 in Bukavu geboren. Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Er studierte Sozialwissenschaften am Institut Bahati in Kadutu/Bukavu. 1997 graduierte er im Bereich Projektplanung in einem örtlichen College (SECOF) und arbeitet z.Z. auf seinen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften in Abendkursen an diesem College hin. Seit 1991 Mitglied der Menschenrechtsorganisation „Heritiers de la Justice" (Erben der Gerechtigkeit). 1992 Mitarbeiter des prominenten kongolesischen Rechtsanwaltes Maitre Lubala, der Gründer und Vorsitzender von „Heritiers de la Justice" ist. 1994 Mitarbeiter von „Heritiers de la Justice", zuständig für Finanzen und Aktionen. 1995 Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung von „Heritiers de la Justice", verantwortlich für das Radioprogramm „Tuitetee Haki" (ein Swahili-Ausdruck mit der Bedeutung „Wir wollen unsere Rechte schützen"), beteiligt an der Redaktion des Monatsmagazins „Haki Yetu". Im August 1998 gründet er die „Initiative pour la paix" in der Provinz Süd-Kivu im Osten Kongos. Er war während der vergangenen Jahre mehrere Male kurzzeitig inhaftiert. Anfang 1998 beschossen Soldaten sein Haus.

